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Vobiko 4.80

Vobiko hat den Versionsstand 4.80 erreicht! Gleich mal ausprobieren!

HomeWas ist Vobiko?

Vobiko - Ein Programm zum Import von Bildern

Screenshot (zum Vergrößern mit der Maus anklicken):

Vobiko in Aktion

Vobiko erlaubt das Kopieren von Bilddateien zwischen zwei Quellen, z.B der Digicam und dem PC (oder lokalen Netzwerkadressen zum Backup aufs NAS etc.). Während des Kopierens werden die Bilder untersucht und aus den Bildern wird das Aufnahmedatum herausgelesen. Anschließend wird das Bild nach bestimmten Regeln umbenannt, auf Wunsch gleich gedreht (JPG) und in Ordnern auf dem Ziel abgelegt. Ein Expert-Mode erlaubt das fast völlig freie Definieren der Umbennungsregeln.

Dabei kann bei Bedarf noch ein Zähler zugeschaltet werden. Alle Elemente können in der Reihenfolge vertauscht werden. Die Infotexte können beliebig beschriftet werden. Ich selbst benutze einen Infotext als Fotografenkürzel: somv_2009-10-04_15-26-45. Die Trennzeichen (also das "_", das "-" oder ein " ") können ebenso beliebig eingesetzt werden.

Das Datum und die Zeit werden aus dem Bild ausgelesen (Exif-Aufnahmedatum). Vobiko kümmert sich nicht um das Dateierstellungsdatum oder das Dateiänderdatum! Damit kann man auch alte Bildarchive oder Bildersammlungen sauber sortieren. Kann Vobiko das Exif-Datum nicht ermitteln, fragt das Programm nach.

Seit Version 4.40 beherrscht das Programm auch das Kopieren von Videos von der Digitalkamera zum Rechner. Dabei können die Bilder und die Videos getrennt werden, Vobiko baut für die Bilder und die Videos getrennte Ordnerstrukturen auf. Wahlweise kann Vobiko für die Videos zwischen Dateierstellungs- und Dateiänderungsdatum unterscheiden.

Vobiko steht für Volkers Bilderkopierprogramm. Und übrigens: Mit Vobiko kann man auch nachträglich den Bilder- und Videobestand aufräumen!


Funktionsweise von Vobiko

Nachdem das Programm das erste Bild von der Speicherkarte oder Digitalkamera gelesen hat, schaut Vobiko nach den Metadaten (Exif-Aufnahmedatum) und liest diese aus. Bei der Ermittlung der Exif-Daten verlässt sich Vobiko seit Version 4.0 auf das Windows Imaging Component, einer Erweiterung innerhalb Windows für propriätere Bildformate. Dadurch kann Vobiko mit allen Bildformaten umgehen, die Exif unterstützen und für die der Hersteller der Digitalkamera einen Codec (in diesem Fall ein Supportprogramm für RAW Formate) anbietet. Windows selbst lernt mit so einem Codec das Anzeigen von Miniaturbildern und Vobiko lernt, mit den RAW Dateien umzugehen. Der Codec kann auf den jeweiligen Herstellerseiten heruntergeladen werden.

Nachdem Vobiko die Exif-Daten ausgelesen hat, schaut es nach, nach welchen Regeln das Bild umbenannt werden soll. Der Anwender kann feste Regeln vorgeben, Vobiko kann aber auch nachfragen. Ordner kann Vobiko automatisch erstellen, in welche die Fotos dann einsortiert werden.

Typische Umbennungsregeln für Bilddateien können sein (nur drei Beispiele):

  • Datum_Zeit: 2009-10-04_15-26-45
  • Infotext1_Datum_Zeit: Hochzeit_2009-10-04_15-26-45
  • Infotext1_Infotext2_Datum_Zeit: Fotografenname_Hochzeit_2009-10-04_15-26-45
  • Infotext_Datum_Zähler: Ausflug_2012-03-20_001

Die Bilddatei wird jetzt unter dem neu erstellten Namen kopiert. Videos werden aussortiert (Videos werden nach Datum sortiert in einem separaten Ordner kopiert) und RAW und JPEG bei Bedarf getrennt. Vobiko übernimmt als Option auch das automatische Drehen (Ausrichten) von JPG-Bildern. Dazu wird das eingebettete Orientation-Flag in den Exif-Daten ausgewertet.

Vobiko ist sehr vorsichtig, was existierende Dateien im Zielverzeichnis betrifft. Existiert schon eine Datei mit dem gleichen Namen (passiert häufig bei Serienaufnahmen), errechnet Vobiko die Hash-Prüfsummen der Dateien. Sind diese unterschiedlich, so hängt Vobiko eine Erweiterung an den Namen. Dadurch werden auch bereits bearbeitete Kopien der gleichen Datei nicht überschrieben! Sind die Dateien hingegen bitgenau gleich, so fragt Vobiko nach, was zu tun ist.

Ende gut, alles gut. Zum Schluss löscht Vobiko nach Wunsch des Anwenders die Bilddateien auf der Speicherkarte / Digitalkamera. Übrigens nur, wenn vorher alles glatt lief!