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Vobiko 4.80

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Kleine Fotoschule - Makros fotografieren - Tipps...

Makrofotografie - Tipps für scharfe Bilder

Wir können noch so abblenden: Im Bereich um 1:1 beträgt die Schärfentiefe nur wenige mm. Zum einen können wir bei der Aufnahme versuchen, ein langes Objekt (wie hier die Libelle) von der Seite zu fotografieren.

Beim Fotografieren von Spinnen im Netz müssen wir (wenn alles scharf sein soll) darauf achten, dass sich das Netz parallel zur Kamera befindet.

Grundsätzlich auf die Augen (bei Lebewesen) oder die Blütenmitte (bei Pflanzen) scharfstellen. Liegt der Fokuspunkt daneben, ist die Aufnahme meistens bereit für den Papierkorb.

Makrofotografie: Hufeisen-Azurjungfer Makrofotografie: Hufeisen-Azurjungfer

Eine andere Möglichkeit bietet sich eigentlich nur in Räumen mit konstanten Bedingungen an (Beispiel Blüte mit Stiel): Mit der Kamera auf dem Stativ fotografiert man den vorderen Part der Blüte, dann den Mittelteil, den hinteren Teil und schließlich den Stiel. Anschließend werden die Bilder mittels Ebenenmasken im Bildbearbeitungsprogramm montiert. Was für ein Aufwand. Und es funktioniert auch nur mit Objekten, die es in der räumlichen Tiefe nicht übertreiben.

Wir hämmern uns ins Gehirn:

  • Für Makroaufnahmen brauchen wir ein Makroobjektiv oder den Makromodus bei Kompaktkameras
  • Je länger die Brennweite des Objektivs, desto weiter können wir beim Fotografieren entfernt sein. Ab 90mm geht es los.
  • Verwackeln verboten! Stativ benutzen! Falls aus Hand: Hohe ISO Werte und kurze Verschlusszeit benutzen, Makroblitz verwenden
  • Schärfentiefe optimieren
  • Manuell fokussieren
  • ISO Automatik abstellen (Rauschgefahr)

So, ihr Schmetterlinge, Blüten und Spinnen. Wegrennen nützt nichts. Wir kommen! Aber keine Angst. Wir tun doch nichts Schlimmes. Fotografen haben Achtung vor der Natur und stören euch nicht!