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Vobiko 4.80

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Kleine Fotoschule - Ein bischen Technik - Blende

Die Blende

Blende: Blick ins Objektiv

Die Blende entscheidet, wie viel Licht in einer gegebenen Zeit auf den Sensor unserer Kamera fällt. Pauschal gesagt, funktioniert die Blende der Kamera wie unsere Pupille in Auge: Viel Licht: Blende zu, wenig Licht: Blende auf.

Mit der Blende kann man die Schärfentiefe beeinflussen. Mit der Schärfentiefe ist der Bereich gemeint, der vor und hinter dem Objekt, auf das man scharfgestellt hat, ebenfalls scharf erscheint. Je größer der Sensor ist, desto besser klappt das.

Eine große, also eine geöffnete Blende wird durch kleine Zahlen repräsentiert, also Blende 2,8 ist eine große Blende (große Öffnung), während Blende 16 eine kleine Blende (kleine Öffnung) ist. Nur nicht verwirren lassen!

Bei etwas teureren Kameras gibt es (meist auf dem Modusrad) den A-Modus: Blendenpriorität. Das A kommt aus dem Englischen und steht für Aperture. In diesem Modus kann man die Blende vorgeben und die Kamera wählt die Belichtungszeit. Ganz wichtig für Portraits, Makros, Panoramas und so weiter!

Wir merken uns:

  • Die Blende regelt, wie viel Licht auf den Sensor fällt
  • Blenden werden mit Zahlen angegeben, je kleiner die Zahl, desto größer die Blendenöffnung
  • Die Blendeneinstellung beeinflusst die Schärfentiefe
  • Für Portraits: Kleine Blendenzahl (taucht den Hintergrund in Unschärfe)
  • Für Landschaftsaufnahmen: Große Blendenzahl nehmen (so ist vom Vorder- bis zum Hintergrund alles scharf)