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Vobiko 4.80

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HomeBlitze und Sterne

Kleine Fotoschule - Sternspuren und Gewitter - Sternspuren

Nachts sind sie am Himmel: Sterne und ihre Spuren

Rund oder gerade - die Blickrichtung machts.

Himmelsnordpol und Sternspuren

Nachtaufnahmen mit Sternspuren schaffen eine Art mystischen Touch. Damit die Spuren so werden, wie wir uns das vorstellen, müssen wir uns einprägen, dass die Sternenbahnen im Norden kreisförmig, am Südhimmel dagegen gerade verlaufen (bezogen auf einen Standort in DE).

Manche Sternenbahnen sind so klein, dass die Sterne selbst am Tag nicht unter den Horizont gelangen. Das sind so genannte Zirkumpolarsterne. Nebenstehend habe ich das Ganze mal gezeichnet, wie man sich das vorstellen sollte. Der Punkt in der Mitte ist der Himmelsnordpol.

Vorbereitungen

Zuerst brauchen wir wieder unser Stativ. Den Akku vom Fotoapparat müssen wir vorher voll aufladen. Am allerbesten fotografiert man Sternspuren in völliger Dunkelheit, also bei Neumond und fern von Straßenlaternen. Alles, was wir sonst noch brauchen ist ein Standardzoom.

Der Ablauf

Im Prinzip unterscheidet sich das Fotografieren von Sternspuren nicht sonderlich vom Blitze einfangen. Nur die Belichtungszeit sollte jetzt bei 5 Minuten und mehr liegen. Je kälter die Nacht, desto weniger Rauschen tritt im Sensor auf. Aber der Akku wird schnell leergesaugt. Deshalb den Akku vor dem Einsetzen schön warm halten!!

Sternspuren über dem Emmental

Unsere Merksätze

  • Mond mit Spotmessung und maximal 1/30 Sekunde mit mindestens 300mm Tele fotografieren
  • Beim Fotografieren von Blitzen an die eigenen Sicherheit denken
  • Zum Einfangen von Blitzen die Blende lange geöffnet lassen (bis max 4 Minuten)
  • Sternspuren sind in Richtung Nordpol gesehen kreisförmig, Richtung Süden werden die Spuren gerader
  • Bei der Aufnahme von Sternspuren minimal 5 Minuten belichten (idealerweise bei Neumond)